Sommerfest 2025



Das Sommerfest am 07. Juli 2025 

Zeitplan

13:00 Uhr: Begrüßung (Casino - Raum 1.811) 

13:30 Uhr: Workshops in Gruppen

15:00 Uhr: Workshops in Gruppen

16:30 Uhr: Plenum (Cas. 1.811): Rückblick, Verleihung des Alumnipreises, Würdigung von Absolventinnen und Absolventen durch den Studiendekan

Anschließend: Empfang und Sommerfest mit Getränken und Canapés 


Workshop-Programm „Religion in Beruf, Alltag und Gegenwartskultur"

Wir freuen uns, Ihnen eine vielfältige Auswahl an Workshops anzubieten. Der Thementag beschäftigt sich mit Religion und Theologie im Spannungsfeld von Praxis, gesellschaftlicher Relevanz und kultureller Wahrnehmung. Alle Workshops verbinden theoretische Reflexion mit konkreten Praxisfragen und greifen aktuelle gesellschaftliche Diskurse und Themenfelder auf. An der Gestaltung der Workshops sind sowohl Lehrende des Fachbereichs als auch Absolvent:innen beteiligt.

Workshops 13:30 - 14:30 Uhr 

Popcorn, Predigt, Projektionen – Religiöse Autoritäten im zeitgenössischen Film 

Mit Malte Dücker und Caroline Sosna (13.30 Uhr) NG, Raum 1.701

In diesem Workshop untersuchen wir, wie Pfarrpersonen und religiöse Autoritäten in aktuellen Filmen und Serien dargestellt werden. Gemeinsam analysieren wir Szenen zu Berufung, Charisma und Zweifel und fragen: Was erzählt uns das Kino über Religion heute – und was bleibt außen vor?


Religion und Restitution – Die Debatte um religiöse Objekte am Beispiel der Osterinsel 

Mit Benno Herr und Robyn Handel (13.30 Uhr) NG, Raum 2.701

Ist der Moai Hoa Hakananai‘a, eine Stein-Statue von der Osterinsel, eigentlich ein herausragendes menschliches Kunst-„Objekt“ – oder nicht eher ein mächtiger Ahne, das lebendige Angesicht eines Verstorbenen, sprich: ein „Subjekt“? Wie kam er eigentlich ins British Museum und warum fordern viele seine Rückgabe? 

Die Restitution von religiösen Objekten aus kolonialen Kontexten steht im Zentrum aktueller Rückgabeforderungen. Der Workshop beleuchtet das hochaktuelle Thema am Beispiel der Osterinsel.


Religionswissenschaftliche Kompetenzen in Praxis und Beruf 

Mit Alexandra Jugelt (13.30 Uhr) NG, Raum 701

Was sind eigentlich Weltreligionen und warum ist es gar nicht so einfach über sie zu sprechen? Warum sind viele Diskussionen im Zusammenhang mit dem Islam so emotional und was ist problematisch daran?

Religionswissenschaft zu studieren heißt nicht nur, unterschiedliche Religionen kennen zu lernen sondern auch mit Informationen über Religion und Religionen umgehen zu können, sie einzuordnen, zu kontextualisieren und Zusammenhänge zu erkennen. Lassen sie uns zusammen schauen, welche Kompetenzen die Religionswissenschaft 
ausmacht und ihr neben der wissenschaftlichen auch gesellschaftliche Relevanz verleiht.


Workshops 15:00 - 16:00 Uhr 

Dis/ability Seelsorge – Wer braucht hier eigentlich Seelsorge? 

Mit Christine Hoffmann und Anke Liebherr (15.00 Uhr) NG, Raum 2.701

In diesem Workshop wird die Frage erörtert, ob behinderte Menschen eine besondere Art der Seelsorge benötigen und was sich hinter aktuellen Seelsorgemodellen für Menschen mit Behinderungen verbirgt. Im Lichte der Dis/ability Studies werden verschiedene Modelle von Behinderungen und die „eigentliche“ Funktion von Behindertenseelsorge reflektiert und diskutiert.


Theorie für die Praxis – Von der theologischen Glaubensreflexion zur beruflichen Perspektive 

Mit Markus Wriedt (15.00 Uhr) NG, Raum 1.701

Oft wird in der theologischen Ausbildung ein Praxisdefizit beklagt. Der Workshop möchte der Frage nachgehen, wann und wie diese Defizite behoben werden können, und in welcher Weise eine gute Alumni-Arbeit hierbei Abhilfe schaffen kann. Angesprochen werden hierbei Aspekte wie das intergenerationelle Lernen und Kommunizieren, die Wahrnehmung und Wertschätzung unterschiedlicher Lebenskonzepte und die Bewältigung von Lebensfragen in unterschiedlichen Lebensaltern.


Zwischen Himmel und Erde: Kult und Tempel im Alten Orient und im Alten Testament  

Mit Melanie Köhlmoos (15.00 Uhr) NG, Raum 701

Religion ist in der Alten Welt kein Bereich, der vom Alltagslegen getrennt wäre: Jede Lebensäußerung wird religiös begleitet und gedeutet. Wie sieht dies im alten Israel aus? Wie verhält sich israelitische Religionsausübung zu den Nachbarkulturen?