Sommerfest und Alumni-Tag
Liebe Absolvent*innen, ehemalige und aktuelle Studierende, Mitarbeitende, Freundinnen und Freunde des Fachbereichs, hier finden Sie die neuesten Informationen zu unseren vergangenen und kommenden Sommerfesten sowie Alumni-Tagen.
Sommerfest 2026
Liebe Absolvent*innen, Studierende und Mitarbeitende, Freundinnen und Freunde des Fachbereichs,am 24. Juni 2026 lädt der Fachbereich Evangelische Theologie herzlich zu unserem Sommerfest ein!Das Fest beginnt um 14:00 Uhr mit einer Begrüßung, gefolgt von Workshops, die zum Mitmachen einladen. Im Rahmen dieses
Sommerfestes findet auch die feierliche Übergabe des Fachbereichspreises statt.
Um 17:30 Uhr laden wir Sie zu einem festlichen Empfang ein, bei dem wir den Tag gemeinsam ausklingen lassen.
Wir freuen uns auf Sie!Melden Sie sich gerne per E-Mail studiendekanat.fb06@em.uni-frankfurt.de an.
Das Festprogramm
- 14:00 Uhr: Begrüßung und Vorstellung der Workshops (Casino Festsaal 823)
- 14:30 – 15:30 Uhr: Erste Workshop-Phase
- Dr. Achim Hofmann (Raum 1.701)
„‘Die Kraft Jesu Christi bezwingt dich!‘ – Die Wiederbelebung des Religiösen im Horrorfilm“ Ankündigungstext: Der religiöse Horrorfilm erfreut sich seit jeher großer Beliebtheit – ob im Kino oder im Streaming. Im Rahmen des Workshops diskutieren wir anhand ausgewählter Filmbeispiele („Rosemary’s Baby“, „Der Exorzist“ oder „The Conjuring“…) die Frage, inwiefern der gesellschaftliche Bedeutungsverlust von Religion mit einer häufigeren Verwendung explizit religiöser Motive im Horrorfilm zusammenhängt.
- Rahel Blum (Raum 2.701)
אַ ביסל ייִדיש - Ein bisschen Jiddisch
1693 wird ein Frankfurter Bürger aus der Stadt hinausgeworfen, weil er heimlich vier Juden aus dem Ausland in seinem Haus untergebracht hatte. Was die Juden bei sich hatten, wurde beschlagnahmt. Unter ihren Besitztümern fand man eine Reihe privater und privatester Briefe auf Jiddisch, der Alltagssprache der aschkenasischen Juden.Im Workshop wollen wir diese Briefe lesen, die spannende Einblicke in das Leben und Liebesleben jüdischer Kaufleute in der Frühen Neuzeit.
Voraussetzung ist die Kenntnis des hebräischen Alphabeths.
- 15:45 – 16:45 Uhr: Zweite Workshop-Phase
- Benno Herr und Malte Dücker (Raum 1.701)
Ikonen der Gegenwart. Über Vorbilder im digitalen Zeitalter
In der Erinnerungskultur spielen herausragende Persönlichkeiten oft eine tragende Rolle. Sie stehen für besonders geschätzte Werte und Eigenschaften - Mut, Widerstand, Aufrichtigkeit - und werden nicht selten beinahe "ikonisch" verehrt. In diesem Workshop wollen wir uns anhand von Beispielen aus Geschichte und Gegenwart mit der Bedeutung von Symbolfiguren in Zeiten von gesellschaftlichen Herausforderungen auseinandersetzen und uns nicht zuletzt fragen, in welcher Form im digitalen Zeitalter "Ikonen" verehrt werden.
- Antonia Steins (Raum 2.701)
Was ist jüdisch? Was ist christlich? Was ist muslimisch? Blicke von außen, Blicke von innen
Ausgehend von der Kritik an einem christlich geprägten Religionsbegriff, bildet die Aufrechterhaltung der charakteristischen Differenzen verschiedener Traditionen ein zentrales Anliegen der kritischen Religionsforschung. Innerhalb von Judentum, Christentum und Islam sind einzelne Merkmale dieser Traditionen jedoch heftig umstritten. Sollten Frauen* zur Priesterweihe oder zum orthodoxen Rabbinat zugelassen werden? Ist die historische Mohammed-Forschung ein aus islamischer Sicht legitimes Forschungsanliegen? Wer bestimmt, welche Praktiken und Dogmen als legitimer Ausdruck einer religiösen Tradition gelten? Diese Fragen werden wir uns anhand von Beispielen wie Maria 2.0, dem Orthodox Jewish feminism und der historischen Mohammed-Forschung muslimischer Forscher*innen gemeinsam diskutieren.
- Ab 17:00 Uhr: Preisverleihung mit anschließendem Festempfang (Casino Festsaal 823)

Rückblick auf das Sommerfest 2025:Unter dem Motto „Grund zur Freude – Grund zum Feiern“ eröffnete Studiendekan Dr. Michael Schneider den Alumni-Tag und das Sommerfest unseres Fachbereichs. Es gab viel, worüber sich die Anwesenden freuen konnten:
Weitere Informationen und Fotos finden Sie hier.
